Aufstellungsarbeit mit Figuren
(Systemaufstellung, systemische Aufstellung)

Was bedeutet eigentlich Aufstellungsarbeit mit Figuren?

Bei der Aufstellungsarbeit werden Figuren „stellvertretend“ für die Personen, mit denen man ein Problem oder ähnliches hat, auf einem Tisch aufgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt. Man selbst hat natürlich auch einen „Stellvertreter“, heißt eine Figur, die stellvertretend für einen selbst platziert wird.

Es existieren verschiedene Arten der Aufstellungsarbeit, das häufigste und bekannteste in der Psychotherapie ist die Familienaufstellung. Aber auch Freunde, Kollegen oder andere Gruppen sind möglich.

Dabei geht darum, dass die Beziehungen der Personen untereinander und das Erkennen von nicht funktionierenden oder funktionierenden Beziehungsstrukturen analysiert und erkannt werden.

In der Regel liegt ein ernsthaftes Anliegen vor, das der Patient mit einem oder mehreren Mitgliedern der Gruppe hat. Durch die Aufstellung kann man das Geschehen und die Beziehung untereinander leichter visualisieren und Erkenntnisse daraus ableiten, Motivationen erkennen und festgefahrene Beziehungsstrukturen eventuell aufweichen oder neu definieren.

Im Vorfeld einer Aufstellung ist es sinnvoll, dass der Patient mit dem Therapeuten erst einmal seine eigene Vergangenheit beleuchtet, bevor man mit der Aufstellung beginnt. Das ist aber nicht zwingend notwendig. Die Tiefe einer Aufstellung kann mehr oder weniger ausgeprägt sein. Eine „normale“ psychische Belastbarkeit ist die Voraussetzung für die Durchführbarkeit einer Aufstellung.

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